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von Christoph Römer am 11.08.09

© smith
Wer seinen Mietwagen in Großbritannien abholt und im örtlichen Pub auch nur ein Pint zuviel trinkt, der muss schnell bis zu 6.500 Euro hinblättern. Die Geldbußen auf der Insel sind damit so mit am Teuersten, was Autoeurope zum Begriff "Geldbußen-Weltmeister" treibt.
Traditionell hohe Geldbußen verhängen die skandinavischen Länder Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Dies gilt sowohl bei Alkohol am Steuer als auch bei Geschwindigkeitsübertretungen. Gutverdiener aufgepasst! In Finnland richten sich Geldbußen für bestimmte Vergehen nach dem Einkommen. Alkoholisierte Fahrer zum Beispiel müssen mit mindestens 15 Tagessätzen von ihrem Monatsverdienst rechnen.
Bei einem Mietwagen in Deutschland ist es bekanntlich verboten, mit dem Handy zu telefonieren. Erwischt werden kostet 40 Euro und einen Punkt in Flensburg doch in Italien, Portugal, Slowenien, Slowakei, Norwegen und Belgien werden für das selbe Vergehen schnell 100 Euro und mehr fällig.
In einem Punkt sind Mietwagenfahrer jedoch stets zu besondere Vorsicht ermahnt:
Wer als Mietwagenfahrer denkt, Verkehrssünden im Ausland bleiben ohne Folgen, irrt: Mietwagenfirmen leiten Bußgeldbescheide an die entsprechenden Fahrer grenzüberschreitend weiter. Dabei verlangen die Anbieter unterschiedlich hohe Zusatzgebühren. Es lohnt sich also, aufzupassen und brav die Verkehrsregeln zu befolgen.
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Wong
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