ADAC: Vorsicht vor Mietwagen im Ausland

Gerade auf Reisen ist die Anmietung eines Mietwagens oftmals obligatorisch. Doch glaubt man dem ADAC, so ist jeder Vierte im Ausland gemietete Wagen mit Mängeln behaftet. Auf der Webseite des MDR werden zahlreiche Mängel aufgelistet: Neben Altersschwäche (ohne, dass man explizit einen Oldtimer mietet), geringen Englischkenntnisse seitens der Vermieter und geringeren Deckungssummen, kann es auch passieren, dass manche Schäden vor der Anmietung nicht ausreichend in Augenschein genommen werden.
Was tun? In dem Artikel finden wir den folgenden Rat, der viele Probleme erst gar nicht aufkommen lässt:
Wer seinen Mietwagen in einem deutschen Reisebüro bucht, geht auf Nummer sicher: Bei allen Beanstandungen gilt deutsches Recht. Man kann aber auch ohne Probleme und seriös am Urlaubsort ein Auto mieten – oft sogar billiger. Wer über einen deutschen Online-Vermittler Mietwagen im Ausland bucht, erhält hier einen Voucher, den man vor Ort beim lokalen Vermieter einlöst, zu den Konditionen, die im jeweiligen Land gelten.
So arbeiten viele Autovermieter sowieso überregional oder haben entsprechende Partnerunternehmen im Ausland.
Ein weiterer Punkt sind die abzuschließenden Versicherungen, die je nach Land deutlich Unterschiede hinsichtlich der Deckung aufweisen:
Wir Deutschen sind verwöhnt, was Haftpflichtversicherungen angeht. In der Türkei zum Beispiel werden Sachschäden nur bis 5.000 Euro übernommen, in Spanien bis 100.000 Euro. In Lettland sind gar Personenschäden nur bis zu 14.000 Euro versichert. Wer auf Nummer sicher gehen will, bringt sich deshalb gleich eine eigene Police von zu Hause mit.
Mit einem inländischen Vertrag und einer eigenen Versicherung kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und man braucht die Urlaubsfahrt nur noch zu genießen …
Kategorie: Autovermieter, Endverbraucher, Expedienten Kommentieren »

