Studenten beschleunigen das Navi
Autor:
Team mietwagen-blog.com
Team mietwagen-blog.com
Um ehrlich zu sein kamen mir Navigationsgeräte bislang selten zu langsam vor. Doch scheiden sich daran offensichtlich die Geister, denn wie sonst ließe sich erklären, dass zwei Wissenschaftler einen 25.000 Euro schweren Preis für die Beschleunigung eines Navis erhalten haben. Das berichtet Onlinekosten.de und so erfahren wir, dass der Hintergrund der Forschung die gelegentliche Sperrung von Hauptstraßen durch Baustellen etc. ist. In diesen Fällen brauchen Navis oftmals lange, um eine günstige Alternative zu finden, was daran liegt, das Punkt für Punkt abgesucht wird:
Die beiden prämierten Informatiker Bast und Funke gingen jedoch davon aus, dass Autofahrer eine Stadt in der Regel auf einer der wenigen großen Straßen verlassen. Demnach müsse nur der kürzeste Weg zu der wichtigsten Ausfallstraße gewählt werden, die in die Himmelsrichtung des Fernziels führe. Auch am Zielort müsse lediglich wieder nach den wichtigsten Verkehrsachsen gesucht werden. Den Weg zwischen diesen "Hauptknoten", der meist über Bundesstraßen und Autobahnen führe, könnten Navigationsgeräte laut Uni wiederum leicht in einer Tabelle finden.
Ob und wann die neue Methode auch in der Praxis zu finden sein wird, geht aus dem Artikel allerdings leider nicht hervor. So wird es wohl auch noch eine Weile dauern, bis auch Mietwagen serienmäßig mit beschleunigten Navis daherkommen. Aber irgendwann werden wir vermutlich ernten, was das Max-Planck-Institut für Informatik mit seiner Ultraschnellen Routenplanung via Transitknoten gesät hat.


