Carsharing: Flinkster als Erfolgsmodell
Man kann zu Carsharing stehen wie man will: fest steht jedoch, dass es sich in manchen Fällen um eine praktische Alternative zum Mietwagen handelt. So bietet auch die Deutsche Bahn AG unter dem Namen “Flinkster” seit Anfang März günstige “Share-Wagen” wie unter anderem den Alfa Romeo MiTo an.
Ich hatte bereits im November 2008 ein entsprechends Posting im Mietwagen-Blog verfasst und fast alle Kommentare und Voting-Ergebnisse gingen seinerzeit von einem großen Erfolg des “Flinkster”-Angebots aus. Quod erat demonstandum, denn nun rühmt sich auch der Anbieter eines gesteigerten Kundeninteresses:
Bereits über 2.000 neue Kunden sind von dem Konzept überzeugt und nutzen den Flinkster. Insgesamt haben sie über 5.000 Fahrten zurückgelegt. Die Zahl der Interessenten ist um ein Vielfaches höher. Bis Anfang Juni informierten sich über 54.000 Menschen auf www.flinkster.de über das Angebot. Rolf Lübke, Geschäftsführer der DB-Tochter DB Rent GmbH, zeigte sich erfreut über die große Nachfrage: “Die hohe Zahl an Neukunden bereits in den ersten drei Monaten zeigt, dass wir mit dieser innovativen Form des Carsharing auf dem richtigen Weg sind.”
Soweit der Inhalt einer Pressemitteilung und bei einem Stundenpreis von 1,50 Euro zuzüglich einer Kilometerpauschale von 0,25 Euro erscheint dieser Erfolg durchaus nachvollziehbar.
Trotzdem empfehle ich vor der Buchung eines Flinkster- Mietwagens vorher die Preise zu vergleichen, denn auch Mietwagenvermittler überzeugen oft mit sensationell günstigen Preisen. Und diese Mietwagen sind auch ohne vorherige Anmeldung buchbar.
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