Die deutsche Fachwerkstraße: 3. Vom Harz zum Thüringer Wald
abgelegt im Archiv Routen von Christoph Römer am 06.12.07

mehr in die Landschaft passt, als im Harz und in Thüringen.Die Fahrt beginnt im niedersächsischen Stolberg und führt über Bleicherode und Mühlhausen nach Wanfried. Diese kleine Stadt war einst der Endpunkt der Werra-Weser-Schifffahrt und ist bis zum heutigen Zeitpunkt von der Schifffahrt geprägt. Hier befinden wir uns im äußersten Nordostzipfel des Bundelandes Hessen und neben den zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäuser ist auch der Schlagd, der ehemalige Werrahafen sehenswert. Im nahegelegenen Helda lädt dann die Herberge "Im Kleegarten" zum Verweilen ein. Dieser Gutshof aus dem 17. Jahrhundert darf bereits auf mehrere Auszeichnungen und Denkmalschutzpreise stolz sein, sodass eine einmalige Atmosphäre garantiert ist.
Die nächste Station ist dann Vacha, das bereits in Thüringen liegt. Ebenfalls an der Werra gelegen, finden sich hier sogar Fachwerkhäuser aus dem 15. Jahrhundert.
Endstation dieses landschaftlich überaus reizvollen Abschnitts der Deutschen Fachwerkstraße ist dann Schmalkalden, das mit mehr als 17.000 Einwohner durchaus schon städtischen Formen zeigt. Vor allem aber ist Schmalkalden dadurch bekannt, dass hier beachtliche 90 Prozent der spätmittelalterlichen Fachwerkhäuser erhalten geblieben sind. Im Hessenhof findet sich die älteste profane Wandmalerei Deutschlands und das Haus in der Weidebrunner Gasse 13 datiert auf das Jahr 1369 und ist damit das älteste Haus im Ort.
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