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von Christoph Römer am 03.11.09

Wie man einen Mietwagen auf keinen Fall nutzen sollte, hat ein Ehepaar in den Jahren von 1998 bis 2000 gezeigt. Neun Jahre nach dem letzten Fall sind deren Betrügereien nun aufgeflogen und wurden vor dem Berliner Landgericht geahndet. Was war passiert? Die Antwort gibt uns das Abendblatt, wo von inszenierten Unfällen und damit einhergehendem Versicherungsbetrug die Rede ist:
Für die unter den Beteiligten abgesprochenen Unfälle wurden zum Teil Fahrzeuge angemietet. Anschließend wurden Zusammenstöße mit Sachbeschädigungen durch die Angeklagten und ihre Komplizen inszeniert. Für einen Unfall, bei dem ein Zusammenstoß in der Nähe des Flughafens Berlin-Schönefeld mit einem in Hamburg gemieteten Auto arrangiert wurde, zahlte eine Versicherung beispielsweise 3800 Euro.
Der Gesamtschaden belief sich dabei auf runde 60.000 Euro - die Strafe lag für den Mann bei vier Jahren und elf Monaten Gesamtstrafe verurteilt. Seine Ehefrau erhielt ein Jahr und elf Monate zur Bewährung.
Foto: Peng / Wikipedia.de
Permalink: Hamburg: Betrüger nutzten Mietwagen
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