Sixticarclub – ein Selbstversuch im Carsharing

Zunächst hatte ich ja überlegt, ein Foto von meiner Carsharing – “Experience” zu machen doch glücklicherweise entspricht das Foto auf der Webseite des Sixticarclubs schon ziemlich der Realität. Will sagen: ich fuhr geschlagene fünf Stunden mit einem quietschorangen Mini Cooper inklusive Werbeaufdruck durch Berlin.
Nun mag man bei einem normalen Leihwagen dezenter daherkommen doch hat der Mini auch nur drei Euro in der Stunde gekostet, Sprit und Versicherung inklusive – Kilometer für 0,15 Euro. Eine praktische Sache, wenn, ja wenn man die Hürden der Erstanmietung überwunden hat.
Die sahen so aus, dass ich erst einmal den Wagen nicht gefunden habe. Lag jedoch an mir, denn eigentlich wird jeder Standort sogar mit Bildern dokumentiert. Schwamm drüber! Am Auto angekommen musste ich dann einen Chip an die Windschutzscheibe halten, mit dem der Wagen geöffnet wird und die Mietzeit beginnt.
Der nächste Schritt ist das Auslösen des Autoschlüssels mit Hilfe eines PIN-Codes und schon konnte es losgehen.
Die Fahrt an sich war wenig spektakulär – Mini ist nun mal nicht mein Geschmack, doch bietet der Sixticarclub je nach Standort auch Smart, B-Klasse, BMW und ein paar andere Autos. Insofern kann ich da auch nicht meckern.
Und wenn wir schon einmal beim Lob sind: die Hotline ist grandios. Ich musste nämlich um eine Stunde verlängern und wusste natürlich nicht auf Anhieb, wie das funktioniert. Kein Problem: in freundlicher und geduldiger Weise wurde mir das Procedere erklärt und schwupps hatte ich eine Stunde mehr auf dem Konto.
Insofern eine klare Empfehlung wenn man nur für ein paar Stunden ein Auto braucht. Wenn es jedoch länger sein soll oder man viele Kilometer “frisst”, könnte ein klassischer Mietwagen noch günstiger sein.
Kategorie: Autovermieter, Endverbraucher Kommentieren »

