Vertankt: was tun?
Es ist sicherlich so ziemlich das Unangenehmste, was beim Tanken passieren kann. Man lässt sich von der Werbung an der Tanksäule ablenken und schon ist Diesel im Benzinertank oder vice versa. Besonders beim Betanken eines Mietwagens kann dies schnell ein teurer Spaß werden, denn ein Motorschaden kostet laut ADAC bis zu 7.000 Euro.
Die einfachste Möglichkeit ist natürlich, genau aufzupassen und es gar keinen Tankfehler zu begehen. Doch wenn das Kind einmal in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist, dann gibt es immer noch Möglichkeiten, den Schaden zu begrenzen:
Wer andersherum einen Benzinmotor mit Dieselkraftstoff betankt und das Fahrzeug startet, wird bereits nach wenigen Metern ein Stottern und Qualmen seines Motors bemerken. Auch in diesem Fall muss je nach Herstellervorschrift oft nicht nur der Tank gereinigt, sondern auch die gesamte Kraftstoffanlage gründlich gesäubert und überprüft werden.
Zum Glück sind die meisten Diesel-Zapfpistolen so ausgerichtet, dass sie nicht in einen Benzintank passen, doch gibt es immer wieder Ausnahmen. Dafür sollten dann ggf. auch technische Lösungen angedacht werden, die von Automobilherstellern wie BMW, Ford und Land Rover bereits angeboten werden. Doch bis zu einer flächendeckenden Absicherung ist es noch ein weiter Weg, sodass erst einmal Konzentration angesagt ist und im Fall der Fälle auf keinen Fall der Motor angelassen werden sollte bevor nicht eine Reinigung erfolgt ist.
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